Unsere Stadt

Quelle: Wikipedia

1198 wurde der Name Monschau (Mons loci) zum ersten Mal erwähnt, die genaue Herkunft des Namens ist nicht feststellbar. Urkundlich wurden über die Jahre unterschiedliche Namen beziehungsweise Schreibweisen erwähnt, Beispielsweise: 1225 de Munioy, 1226 Monjoje, 1248 de Monsyouge, 1251 de Muns Yoia, 1279 de Munzoyge, 1338 de Muynzie, 1354 de Monjou, 1364 zu Moynschawe, 1384 Monzwauwe, 1429 zu Monschauwe. Vor der Umbenennung durch kaiserlichen Erlass 1918 in Monschau hieß der Ort Montjoie.

Vermutlich zu Beginn des 13. Jahrhunderts wurde die Monschauer Burg auf die Castrum in Munioie durch die Herzöge von Limburg errichtet und im 14. Jahrhundert weiter ausgebaut. Sie liegt über dem Rurtal, dort wo der Laufenbach in die Rur mündet. Heute befindet sich in der renovierten Burg die ältere der beiden Jugendherbergens Monschaus.

1352 bekam Montjoie Stadtrechte. Die Herrschaft Montjoie ging nach dem Tode Johann III. von Schönforst-Montjoie 1433 an das Herzogtum Jülich über.

Die Stadtbevölkerung vergrößerte sich im Dreißigjährigen Krieg durch eine Flut von protestantischen deutschsprachigen Flüchtlingen und Tuchmachern auf der Suche nach Religionsfreiheit.

Im 16. Jahrhundert gewinnt Monschau als Tuchmacherstadt zunehmend an Bedeutung. Als Begründer der Monschauer Feintuchproduktion gilt der am Ende des 16. Jahrhunderts aus Aachen zugewanderte protestantische Tuchmacher Arnold Schmitz, der im sogenannten Schmitz´chen Hof an der Rur die ersten Feintuche in der Stadt herstellte.  Diese benötigte allerdings, im Unterschied zu den bis dahin in Heimarbeit im Umland hergestellten groben Tuche, Wolle von besserer Qualität, die von auswärts importiert werden musste. Dafür ließ sie sich europaweit exportieren und bot den Fabrikanten große Gewinne. Der aus dem bergischen Land zugezogenen protestantischen Pfarrersohn Johann Christian Scheibler führte schließlich die Textilindustrie der Stadt im 18. Jahrhundert zu ihrem Höhepunkt. Noch heute sichtbares Symbol dieser Blütezeit ist das von der Fabrikantenfamilie Scheibler um 1760 erbaute prachtvolle rote Haus.

Von 1815 bis 1972 war Monschau Kreisstadt des Kreises Monschau; dieser gehörte zum ebenfalls aufgelösten Regierungsbezirk Aachen.

Monschau unterhält seit 1975 eine intensive Städtepartnerschaft mit Bourg-St. Andeol in Frankreich.

Monschau ist im Landesentwicklungsplan NRW als Mittelzentrum  dargestellt und übernimmt damit eine zentrale Versorgungsfunktion über das eigene Stadtgebiet hinaus.

 

 

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